Florian Wintels

„Rappende Slammaschine“ (ARD) – „Abstoßend derb“ (NW) –
„reichlich knusper“ (Johannes Floehr)

Florian Wintels gehört zu den charmantesten, vielseitigsten und erfolgreichsten Bühnen-Protagonisten der deutschsprachigen Slam-Szene. Der Künstler erblickte 1993 das Licht der Welt und war schon damals recht keck. Erste Gedichte performte er vor der heimischen Wohnzimmer-Crowd, in der Grundschule waren Poesiealben seine Bühne. 2009 bestritt er, eher gezwungen als gewollt, seinen ersten Poetry Slam in seiner Heimat Bad Bentheim. Dabei stellte er sich gar nicht so schlecht an und weitere Auftritte in der Region folgten. Ein großer Schritt war für den Poeten die Teilnahme an den Deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaften 2011 in Hamburg, wo er leider rausflog. Seiner Slam-Karriere schadete das jedoch nicht im Geringsten. Zwei Jahre später wurde er Niedersachsen/Bremen-Meister, 2016 holte er den Titel erneut und konnte ihn 2017 erfolgreich verteidigen. Während seines Studiums in Paderborn wurde er dort 2013 Stadtmeister. Er ist deutscher Box-Poetry-Slam-Meister 2015 und der einzige Halunke, der es schaffte, innerhalb von zwei Jahren in drei Einzelfinals deutschsprachiger Meisterschaften zu stehen: 2012 und 2013 U20 und ebenfalls 2013 im Einzel. Damit nicht genug, auch 2015 sicherte sich Florian Wintels erneut einen Platz im Einzelfinale bei den deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaften in Augsburg. Seit seinem ersten Slamauftritt 2009 gewann er insgesamt über 200 Poetry Slams, darunter auch den Slam auf dem Deichbrand Festival vor 7.000 Zuschauern. Aber nicht nur mit Poetry Slam schleicht sich der Künstler in die Herzen seiner Zuschauer*innen, sondern stürmt auch mit Gesang und Gitarre die deutsche Singer/Songwriter- und Liedermacher-Szene. Wie in seinen Texten hat es Florian Wintels auch bei seinen Songs beinhart hinter den Aussage-Löffeln und mischt bitterbösen Humor mit bezauberndem Schwiegermutter-Charme. Songs und Texte vereint kann man seit 2015 auch in seinem Soloprogramm „Urlaub im Reimland“ genießen.

Wer es bis dahin nicht abwarten kann und in alter Poesiealben-Romantik den Zeilen des Künstlers lauschen will, dem sei seine 2015 erschienene Textsammlung „Sieben auf einen Scheiß“ (Lektora-Verlag) ans Herz gelegt. In dieser kleinen Oase der Explizitlyrik vereint sich Fäkalhumor mit fast musikalisch rhythmisierten Texten und Geschichten, die sich in ihrer Schärfe und Brisanz mal schleichend, mal mitten ins Gesicht in die Erinnerung der Leser*innen einbrennen.

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